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Pressemitteilung vom 06.10.2009
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BSI: Weichen für effektiven Klimaschutz stellen

Immobilienverbände fordern Änderungen im Miet- und Steuerrecht

 

BSI Logo für PMAnlässlich der diesjährigen Immobilienmesse EXPO REAL forderte die BSI Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft heute in München CDU/CSU und FDP auf, in den anstehenden Koalitionsverhandlungen die Weichen für einen effektiven Klimaschutz im Wohngebäudebereich zu stellen. „Schwarz-Gelb sollte sich in den kommenden Wochen auf präzise Formulierungen im Miet- und Steuerrecht verständigen. Nur so können Hemmnisse für die energetische Sanierung von Wohngebäuden beseitigt werden“, sagte Rolf Kornemann, Vorsitzender der BSI und Präsident von Haus & Grund Deutschland.

 

Vor einer weiteren Verschärfung der Energieeinsparvorschriften sollte die Politik zunächst mit den Beteiligten die Auswirkungen der aktuellen Regeln analysieren. Oberstes Gebot müsse die Wirtschaftlichkeit sein. „Kein privater Eigentümer und kein Wohnungsunternehmen sollte gezwungen werden, Investitionen vorzunehmen, die sich nicht rechnen“, sagte Kornemann. Joachim Herrmann, bayerischer Innenminister, unterstützt diese Forderung bei einem Besuch des BSI-Messestandes: „Immobilien sind keine Autos, bei denen man alle fünf Jahre ein neues, sparsameres kaufen kann.“

 

Die BSI regt zudem eine Förderung des Wohnungsneubaus an. So könnten die degressive Abschreibung befristet wieder eingeführt oder Investitionszulagen gewährt werden. NRW-Bauminister Lienenkämper kündigte auf dem BSI-Stand an, sich in den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene für die degressive Abschreibung einzusetzen. Zusätzlich sollte laut BSI die Ausweitung des Eigenheimrentengesetzes auf vermietete Wohnimmobilien erwogen werden.

 


Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft vertritt bundesweit und auf europäischer Ebene die Interessen von acht immobilienwirtschaftlichen Spitzenverbänden. BFW, GdW, Haus & Grund, IVD, DDIV und BFW Bundesfachverband bewirtschaften rund 17 Mio. Wohneinheiten und verwalten weitere rd. 3,7 Mio. Wohn- und Gewerbeeinheiten. Der vdp steht für 60 Prozent der gewerblichen und 28 Prozent der Wohnimmobilien-Finanzierung, der VGF für mehr als drei Viertel des Marktes der Anbieter geschlossener Fonds. Weitere Informationen über die BSI finden Sie im Internet unter www.bsi-web.de.

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